Suchbegriff: jakob
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1 - Examen de in genios para las Sciencias /

Estando Jacob (Gen. cap. 49.) enel articulo de la muerte (que es el tiempo donde el anima, racional está mas libre, para ver lo que está por venir) entraron todos sus doze hijos a verle: y a cada uno en particular le dixo sus virtudes y vizios, y prophetizó lo que sobre ellos y sus descendientes avia de acontecer. Esto cierto es que lo hizo en espiritu de Dios: pero si la escritura divina y nuestra fee no nos certificara, en que no conocieran estos Philosophos naturales, que esta era obra de Dios? y que las virtudes y vicios que la phrenetica dezia, a los que la entravan a ver, lo hazia en virtud del demonio, pareciendo este caso en parte al de Jacob.


2 - Johann Huart's Prüfung der Köpfe zu den Wissenschaften /

Als Jacob eben sterben wollte, (welches die Zeit ist, da die vernünftige Seele am ungebundesten und also am geschicktesten ist, in die Zukunft zu dringen,) traten alle seine zwölf Söhne vor ihn, und jedem von diesen zwölfen sagte er nicht nur seine Tugenden und seine Laster, sondern prophezeyhete ihm auch, was mit ihm und seinen Nachkommen geschehen werde. Es ist gewiß, daß Jacob dieses von dem Geiste GOttes getrieben, that. Wenn uns nun aber die heilige Schrift und unser Glaube davon nicht überzeugten; woran sollten es denn jene Naturforscher erkennen, daß dieses ein Werk GOttes gewesen wäre, jenes aber ein Werk des Teufels, da die phrenetische Kranke allen, die sie zu besuchen kamen, ihre Tugenden und Laster gesagt hat? Sie glauben zwar, die Natur der vernünftigen Seele sey von der Natur des Teufels ganz unterschieden, und ihre Kräfte, ich meyne den Verstand, die Einbildungskraft und das Gedächtniß, wären von einer ganz andern Art. Allein, sie irren sehr. Wenn die vernünftige Seele sich in einem vortheilhaften Körper befindet, wie etwa der Körper des Adams war, so weiß sie fast eben so viel, als der verschmitzteste Teufel, und wenn sie ausser dem Leibe ist, so hat sie eben so feine Fähigkeiten als er. Können also die Teufel das Zukünftige durch Muthmassungen, und aus den und jenen Merkmalen gezoge ne Folgerungen erkennen, so muß es auch die vernünftige Seele erkennen können, wenn sie im Begriffe ist, von dem Körper getrennt zu werden, oder dasjenige Temperament hat, welches den Menschen, in die Zukunft zu dringen, geschickt macht. Dem Verstande aber ist es gleich schwer zu begreifen, wie die Teufel diese Fähigkeit haben können, oder wie sie die vernünftige Seele haben kann. Uebrigens haben sich diejenigen, welche wider unsre vorgebrachte Meynung streiten, niemals in Sinn kommen lassen, daß es in den natürlichen Ursachen gewisse Zeichen geben könne, aus welchen sich das Zukünftige einigermassen schliessen liesse. Jch versichere sie also, daß es nicht nur Merkmale giebt, aus welchen man das Vergangene und Gegenwärtige erkennen kann, sondern auch Merkmale, aus welchen sich das Zukünftige, ja sogar Geheimnisse des Himmels, muthmassen lassen. *) Wer das natürliche Vermögen dazu besitzt, der wird gewiß, sowohl in diese, als in jene, eindringen, wenn es von den andern, wie Homerus sagt, heissen wird: der Dumme sieht das, was vergangen ist, nicht das, was kommen soll, ein: der Kluge aber ist der Affe der Götter. Er ahmet ihnen in unzähligen Sachen nach, und ob=

*) GOttes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man deß wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt. Röm. I. 20.

gleich seine Nachahmungen die vollkommensten nicht sind, so wird er ihnen doch dadurch schon gewissermassen ähnlich, daß er ihnen nachahmet.


3 - Johann Huart's Prüfung der Köpfe zu den Wissenschaften /

Als Jacob eben sterben wollte, (welches die Zeit ist, da die vernünftige Seele am ungebundesten und also am geschicktesten ist, in die Zukunft zu dringen,) traten alle seine zwölf Söhne vor ihn, und jedem von diesen zwölfen sagte er nicht nur seine Tugenden und seine Laster, sondern prophezeyhete ihm auch, was mit ihm und seinen Nachkommen geschehen werde. Es ist gewiß, daß Jacob dieses von dem Geiste GOttes getrieben, that. Wenn uns nun aber die heilige Schrift und unser Glaube davon nicht überzeugten; woran sollten es denn jene Naturforscher erkennen, daß dieses ein Werk GOttes gewesen wäre, jenes aber ein Werk des Teufels, da die phrenetische Kranke allen, die sie zu besuchen kamen, ihre Tugenden und Laster gesagt hat? Sie glauben zwar, die Natur der vernünftigen Seele sey von der Natur des Teufels ganz unterschieden, und ihre Kräfte, ich meyne den Verstand, die Einbildungskraft und das Gedächtniß, wären von einer ganz andern Art. Allein, sie irren sehr. Wenn die vernünftige Seele sich in einem vortheilhaften Körper befindet, wie etwa der Körper des Adams war, so weiß sie fast eben so viel, als der verschmitzteste Teufel, und wenn sie ausser dem Leibe ist, so hat sie eben so feine Fähigkeiten als er. Können also die Teufel das Zukünftige durch Muthmassungen, und aus den und jenen Merkmalen gezoge ne Folgerungen erkennen, so muß es auch die vernünftige Seele erkennen können, wenn sie im Begriffe ist, von dem Körper getrennt zu werden, oder dasjenige Temperament hat, welches den Menschen, in die Zukunft zu dringen, geschickt macht. Dem Verstande aber ist es gleich schwer zu begreifen, wie die Teufel diese Fähigkeit haben können, oder wie sie die vernünftige Seele haben kann. Uebrigens haben sich diejenigen, welche wider unsre vorgebrachte Meynung streiten, niemals in Sinn kommen lassen, daß es in den natürlichen Ursachen gewisse Zeichen geben könne, aus welchen sich das Zukünftige einigermassen schliessen liesse. Jch versichere sie also, daß es nicht nur Merkmale giebt, aus welchen man das Vergangene und Gegenwärtige erkennen kann, sondern auch Merkmale, aus welchen sich das Zukünftige, ja sogar Geheimnisse des Himmels, muthmassen lassen. *) Wer das natürliche Vermögen dazu besitzt, der wird gewiß, sowohl in diese, als in jene, eindringen, wenn es von den andern, wie Homerus sagt, heissen wird: der Dumme sieht das, was vergangen ist, nicht das, was kommen soll, ein: der Kluge aber ist der Affe der Götter. Er ahmet ihnen in unzähligen Sachen nach, und ob=

*) GOttes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man deß wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt. Röm. I. 20.

gleich seine Nachahmungen die vollkommensten nicht sind, so wird er ihnen doch dadurch schon gewissermassen ähnlich, daß er ihnen nachahmet.


4 - Johann Huart's Prüfung der Köpfe zu den Wissenschaften /

Jacob

5 - Des Abts von Marigny Geschichte der Araber unter der Regierung der Califen /

Der Calif that es mit Vergnügen, und führte ihm verschiedne Stellen aus dem Korane an, welche einem in dem Judenthume erzogenen Menschen schmeichelhaft seyn mußten. Er sagte, daß Abraham diese Religion seinen Kindern empfohlen habe, und daß Jacob ein gleiches gethan; daß Abraham weder ein Jude noch ein Christe gewesen sey, sondern ein rechtgläubiger Muselmann, und nicht aus der Zahl derer, welche Gott Gefehrten zugeben. Er führte ihm endlich an, was Mahomet seinen Schülern oft wiederhohlt habe. Eure Religion, sagte dieser Prophete, ist keine andre, als die Religion eures Vaters, des Abrahams; und er ist es, welcher euch den Namen Muselmänner gegeben hat. Ihr glaubt einen einigen Gott; die Christen glauben deren drey, den Vater, den Sohn und den H. Geist; das heißt Gott Gefehrten geben, und verschiedne Götter glauben: Rühmt euch, daß ihr nur einen Gott glaubt, und gebet keinen mehr zu, so wie euer Vater Abraham.