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1 - Reflexions sur comique-lamoryant /

Dans le nombre des nouveautés qu'ils ont introduites ſur notre Scene, je ne dirai rien de ces Co médies ſingulieres, où l'on ſubſtitue des êtres perſonnifiés à la place de perſonnages réels; c'eſt un goût de féerie que l'Opéra ſeul a droit de revendiquer: ni de celles où la viva- cité piquante du dialogue tient lieu d'intrigue & d'action; on ne peut les regarder que comme de ſubtiles analyſes des ſentimens du cœur, que comme un compoſé de ſaillies & d'éclairs d'imagination, plus pro pres à brillanter un Roman, qu'à parer de ſes vrais ornemens un Poë me dramatique. Je me borne à vous parler de ce nouveau genre de Co mique que l'Abbé Desfontaines qualifioit de Larmoyant, & auquel en effet il eſt difficile de trouver un nom (a) plus décent & plus conve nable.


2 - Betrachtungen über das weinerlich Komische /

Jch will unter der Menge von Neuigkeiten, die sie auf unsre Scene gebracht haben, nichts von jenen besondern Komödien sagen, worinne man Wesen der Einbildung zur wirklichen Person gemacht und sie anstatt dieser gebraucht hat: es ist dieses ein feyenmäßiger Geschmack, und nur die Oper hat das Recht sich ihn zuzueignen. Auch von jenen Komödien will ich nichts gedenken, worinne die spitzige Lebhaftigkeit des Gesprächs anstatt der Verwicklung und Handlung dienen muß; man hat sie für nichts als für feine Zergliederungen der Empfindungen des Herzens, und für ein Zusammengesetztes aus Einfällen und Strahlen der Einbildungskraft anzusehen, welches geschickter ist, einen Roman glänzend zu machen, als ein dramatisches Gedicht mit seinen wahren Zierrathen auszuputzen.Jch will mich vorjezo blos auf diejenige neueGattung des Komischen einschränken, welcher der Abt Desfontaines den Zunahmen der Weinerlichen gab, und für die man in der That schwerlich eine anständigere und gemäßere Benennung finden wird. (1)


3 - /

J'ai été tenté d'avoir beaucoup de vanité quand j'ai vû que nos grands écrivains en usoient avec moi comme on en avoit agi avec Pope. Je peux dire que j'ai valu des honoraires assez passables, à plus d'un auteur. J'avois, je ne sai comment, rendu à l'illustre Abbé Desfontaines un léger service. Mais comme ce service ne lui donnoit pas dequoi vivre, il se mit d'abord un peu à son aise, au sortir de la maison dont je l'avois tiré, par une douzaine de li-belles contre moi, qu'il ne fit à la vérité que pour l'honneur des lettres & par un excès de zèle pour le bon goût. Il fit imprimer la Henriade, dans laquelle il inséra des vers de sa façon, & ensuite il critiqua ces mêmes vers qu'il avoit faits. J'ai soigneusement conservé une lettre que m'écrivit un jour un auteur de cette trempe. Monsieur, j'ai fait imprimer un Libelle contre vous, il y en a quatre cens exemplaires; si vous voulez m'envoyer 400. liv. je vous remettrai tous les exemplaires fidèlement. Je lui mandai que je me donnerois bien de garde d'abuser de sa bonté, que ce seroit un marché trop désavantageux pour lui, & que le débit de son livre lui vaudroit beaucoup davantage; je n'eus pas lieu de me repentir de ma génerosité.


4 - /

Ich bin der Gefahr ekel zu werden, sehr nahe gewesen, wenn ich gesehen habe, daß große Schriftstel ler, mit mir eben so umgegangen sind, als mit Popen. Ich kann sagen, daß ich mehr als einem Schriftsteller ganz ansehnliche Honoraria verschaffet habe. Ich hatte, ich weiß nicht wie, dem berühmten Abte des Fontaines eine kleine Gefälligkeit erwiesen. Weil ihm aber diese Gefälligkeit nicht Lebensunterhalt verschaffte, so setzte er sich gleich Anfangs, als er aus dem Hause, woraus ich ihn gezogen hatte, gekommen war, durch ein Dutzend Schmähschriften wider mich, in bessere Umstände, die er in Wahrheit bloß zu Ehren der Gelehrsamkeit und aus übermäßigem Eifer für den guten Geschmack verfertigte. Er ließ die Henriade drucken, in die er Verse, die er selbst gemacht hatte, hinein flickte, um hernach eben diese Verse tadeln zu können. Ich habe sehr sorgfältig einen Brief aufbehalten, den mir einmal ein solcher Schriftsteller schrieb. Mein Herr, ich habe eine Smäh schrift<Schmähschriften> wider sie drucken lassen, wovon vierhundert Exemplaria abgezogen sind. Wenn sie mir 400 Livres übermachen wollen, so will ich ihnen diese vierhundert Exemplare treulich einhändigen. Ich schrieb ihm wieder, ich wolle seine Güte nicht misbrauchen, der Kauf wäre ihm allzunachtheilig; der Verkauf dieses Buchs könne ihm Gedruckte Lügen. weit mehr eintragen; und am Ende hatte ich nicht Ursache, mich meine Großmuth reuen zu lassen.