Suchbegriff: claudiu
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Dès qu'il fut arrivé dans cet ordre au Temple de Jupiter Férétrien, il planta ce M. C. Marc. Cn. Corn. Cons. trophée, & le consacra. Il fut le troisiéAn. R.530.Av. J. C.222.me & le dernier Capitaine qui eut la gloire de remporter des dépouilles opimes. Nous avons parlé ailleurs de ce que les Romains entendoient par ce mot. Nous observerons seulement ici, que Romulus fut le prémier qui remporta des dépouilles opimes, après avoir tué Acron Roi des Cé niniens: le second, Cornélius Cossus, qui défit & tua Tolumnius Roi des Véïens: & le troisiéme, Marcellus, après avoir tué Viridomare Roi des Gaulois.


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Les Fastes portent que Marcellus triom pha des Gaulois & des Germains. C'est ici la prémiére fois qu'il est fait mention des Germains dans l'Histoire Romaine. Ceux que les Romains nomment ici Germains, sont sans doute les Gésates.


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Le Tribut se payoit à Rome d'abord également & par tête, sans distinction de biens ni de condition. Servius Tullius, sixiéme Roi des Romains, abrogea cette coutume, & régla les contributions sur le revenu de chaque particulier, comme on l'a expliqué en parlant de l'établissement du Cens. Elles n'étoient pas considérables dans les commencemens. Mais quand on eut commencé à donner la paye aux soldats, qui jusques-là avoient servi gratuitement, les Digression sur les Public. contributions augmentérent toujours de plus en plus avec les besoins de l'Etat. Elles étoient de deux sortes: les unes ordinaires & réglées, qui se payoient chaque année: les autres extraordinaires, qui ne se levoient que dans les nécessités pressantes de la République; comme cela arriva l'année de Rome 538, sous le Consulat de Q. Fabius Maximus &Liv.XXIV. 11. de M. Claudius Marcellus, où les particuliers furent taxés selon leur revenu à une certaine somme, pour équiper la Flotte & fournir des matelots.


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Die Macht der Carthaginenser, die von Tage zu Tagezunimmt, beunruhigt die Römer. Neucarthagowird erbaut. Vertrag der Römer mit dem Hasdrubal. Wahl zween neuer Prätoren. Unruheüber das Gerücht von dem Kriege der Gallier. Ursache und Gelegenheit dieses Krieges. Einfall derGallier in Italien. Kriegsrüstungen der Römer.Erste Schlacht bey Clusium, worinnen die Römerüberwunden werden. Sieg der Römer bey Telamon. Anmerkung über diesen Sieg. Census. DieBojer ergeben sich auf Gnade und Ungnade.Schlacht bey der Adda zwischen den Galliern undden Römern. Unzufriedenheit der Römer mit demFlaminius. Charakter des Marcellus. NeuerKrieg wider die Gallier. Reiche Beute des Marcellus. Triumph des Marcellus. Die Römermachen sich Istrien unterwürfig. Hannibal erhältdas Commando in Spanien. Demetrius von Pha ros reizt die Römischen Waffen wider sich. Census.Verschiedne Verrichtungen der Censoren. Krieg inIllyrien. Aemilius besiegt den Demetrius. Illyrien unterwirft sich den Römern. Aechagathus einArzt. Neue Colonien.

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Die Macht der Carthaginenser, die von Tage zu Tagezunimmt, beunruhigt die Römer. Neucarthagowird erbaut. Vertrag der Römer mit dem Hasdrubal. Wahl zween neuer Prätoren. Unruheüber das Gerücht von dem Kriege der Gallier. Ursache und Gelegenheit dieses Krieges. Einfall derGallier in Italien. Kriegsrüstungen der Römer.Erste Schlacht bey Clusium, worinnen die Römerüberwunden werden. Sieg der Römer bey Telamon. Anmerkung über diesen Sieg. Census. DieBojer ergeben sich auf Gnade und Ungnade.Schlacht bey der Adda zwischen den Galliern undden Römern. Unzufriedenheit der Römer mit demFlaminius. Charakter des Marcellus. NeuerKrieg wider die Gallier. Reiche Beute des Marcellus. Triumph des Marcellus. Die Römermachen sich Istrien unterwürfig. Hannibal erhältdas Commando in Spanien. Demetrius von Pha ros reizt die Römischen Waffen wider sich. Census.Verschiedne Verrichtungen der Censoren. Krieg inIllyrien. Aemilius besiegt den Demetrius. Illyrien unterwirft sich den Römern. Aechagathus einArzt. Neue Colonien.

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Die Macht der Carthaginenser, die von Tage zu Tagezunimmt, beunruhigt die Römer. Neucarthagowird erbaut. Vertrag der Römer mit dem Hasdrubal. Wahl zween neuer Prätoren. Unruheüber das Gerücht von dem Kriege der Gallier. Ursache und Gelegenheit dieses Krieges. Einfall derGallier in Italien. Kriegsrüstungen der Römer.Erste Schlacht bey Clusium, worinnen die Römerüberwunden werden. Sieg der Römer bey Telamon. Anmerkung über diesen Sieg. Census. DieBojer ergeben sich auf Gnade und Ungnade.Schlacht bey der Adda zwischen den Galliern undden Römern. Unzufriedenheit der Römer mit demFlaminius. Charakter des Marcellus. NeuerKrieg wider die Gallier. Reiche Beute des Marcellus. Triumph des Marcellus. Die Römermachen sich Istrien unterwürfig. Hannibal erhältdas Commando in Spanien. Demetrius von Pha ros reizt die Römischen Waffen wider sich. Census.Verschiedne Verrichtungen der Censoren. Krieg inIllyrien. Aemilius besiegt den Demetrius. Illyrien unterwirft sich den Römern. Aechagathus einArzt. Neue Colonien.

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M. Claudius Marcellus.d. 530. J. n. E. R. d. 222. J. v. C. G.Cn. Cornelius Scipio Calvus.


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Der erste von diesen Consuln ist der berühmte Marcellus, von dem bald in demKriege wider den Hannibal geredet werden,und der fünfmal Consul seyn wird. Er war M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C. 271 nach dem Berichte des Plutarchs der ersteaus seiner Familie, dem man den Zunahmend. 530 J. n. E. R. d. 222. J. v. C. G.Marcellus des kriegerischen gab (*). Erschien zum Kriege gebohren zu seyn, hatte einen starken Körper, tapfer von Person, derso klug als herzhaft war, stolz und kühn imStreite, aber in seiner übrigen Aufführungstill, bescheiden und gesetzt. Er hatte sehr vielGeschmack an der GriechischenLiteratur,(denn die Wissenschaften stammelten unterden Lateinern noch,) allein sein Geschmackwar zugleich so zärtlich, daß er nur diejenigen hoch schätzte und bewunderte, die sich besonders hervor thaten. Er konnte sich, weiler immer mit Kriegen beschäftigt war, nichtso in der Beredsamkeit üben, als er gewünscht hätte. Er verdiente schon, als ernoch ganz jung war, alle Kronen und Ehrenzeichen, womit die Generale die Tapferkeit belohnen, und da sein Ruhm immer zunahm, so machte ihm das Volk zum AedilisCurulis, und die Priester ernannten ihnzum Augur. Er leistete allezeit denen ihmaufgetragnen Aemtern eine vollkommneGnüge.


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Der erste von diesen Consuln ist der berühmte Marcellus, von dem bald in demKriege wider den Hannibal geredet werden,und der fünfmal Consul seyn wird. Er war M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C. 271 nach dem Berichte des Plutarchs der ersteaus seiner Familie, dem man den Zunahmend. 530 J. n. E. R. d. 222. J. v. C. G.Marcellus des kriegerischen gab (*). Erschien zum Kriege gebohren zu seyn, hatte einen starken Körper, tapfer von Person, derso klug als herzhaft war, stolz und kühn imStreite, aber in seiner übrigen Aufführungstill, bescheiden und gesetzt. Er hatte sehr vielGeschmack an der GriechischenLiteratur,(denn die Wissenschaften stammelten unterden Lateinern noch,) allein sein Geschmackwar zugleich so zärtlich, daß er nur diejenigen hoch schätzte und bewunderte, die sich besonders hervor thaten. Er konnte sich, weiler immer mit Kriegen beschäftigt war, nichtso in der Beredsamkeit üben, als er gewünscht hätte. Er verdiente schon, als ernoch ganz jung war, alle Kronen und Ehrenzeichen, womit die Generale die Tapferkeit belohnen, und da sein Ruhm immer zunahm, so machte ihm das Volk zum AedilisCurulis, und die Priester ernannten ihnzum Augur. Er leistete allezeit denen ihmaufgetragnen Aemtern eine vollkommneGnüge.


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Zu der Zeit, da er zum Consul ernanntwurde, schickten die Gallier Abgesandtennach Rom, welche daselbst Friedensvor

(*)Livius widerspricht dem Plutarch, indem er schonim VIII. B. n. 28. eines M. Claudius Marcellus, als Consuls erwähnt.

272 M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C.schläge thun sollten. Der Senat hatte grossed. 530. J. n. E. R d. 222. J. v. C. G.Lust zum Frieden, allein Marcellus reiztedas Volk wider die Gallier, und brachte eszum Entschlusse, den Krieg fortzusetzen. Diese waren gezwungen, die Waffen zu ergreifen, und machten sich bereit, ihr äussersteszu thun. Sie nahmen von den Gäsatendreyßig tausend Mann in ihren Sold, die siebeständig in Bereitschaft hielten, wenn derFeind kommen sollte. Mit dem Anfangedes Frühlinges brachen die Consuln in dasLand der Insubier ein, sie lagerten sich beyAcerra, einer zwischen dem Po und den Alpen gelegnen Stadt, und belagerten dieselbe.Weil sie sich sogleich der vortheilhaftestenPosten bemächtigt hatten, so konnten dieGallier derselben nicht zu Hülfe kommen.Um sie aber zu nöthigen, daß sie die Belagerung aufheben sollten, so liessen sie einen Theilihrer Armee über den Po gehen, und Clastidium, eine kleine Burg, die nicht lange denRömern war unterwürfig gemacht worden,belagern. Marcellus hatte die Nachrichtdavon kaum erhalten, als er an der Spitzeder Reuterey und eines theils der Infanterieden Belagerten so gleich zu Hülfe eilte. DieGallier verliessen Clastidium, eilten ihm entgegen und stellten sich in Schlachtordnung.Sie hielten ihn schon für überwunden, alssie sahen, daß ihm so wenig Infanterie folgte, denn sie fürchteten sich nicht sehr vor seiner M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C. 273 Reuterey. Denn da sie sehr geschickt zuPferde waren, wie das die meisten Gallierd. 530. J. n. E. R. d. 222. J. v. C. G.sind, so sahen sie, daß sie bey dieser Gelegenheit dem Marcellus auch an Anzahl überlegen waren.


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Zu der Zeit, da er zum Consul ernanntwurde, schickten die Gallier Abgesandtennach Rom, welche daselbst Friedensvor

(*)Livius widerspricht dem Plutarch, indem er schonim VIII. B. n. 28. eines M. Claudius Marcellus, als Consuls erwähnt.

272 M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C.schläge thun sollten. Der Senat hatte grossed. 530. J. n. E. R d. 222. J. v. C. G.Lust zum Frieden, allein Marcellus reiztedas Volk wider die Gallier, und brachte eszum Entschlusse, den Krieg fortzusetzen. Diese waren gezwungen, die Waffen zu ergreifen, und machten sich bereit, ihr äussersteszu thun. Sie nahmen von den Gäsatendreyßig tausend Mann in ihren Sold, die siebeständig in Bereitschaft hielten, wenn derFeind kommen sollte. Mit dem Anfangedes Frühlinges brachen die Consuln in dasLand der Insubier ein, sie lagerten sich beyAcerra, einer zwischen dem Po und den Alpen gelegnen Stadt, und belagerten dieselbe.Weil sie sich sogleich der vortheilhaftestenPosten bemächtigt hatten, so konnten dieGallier derselben nicht zu Hülfe kommen.Um sie aber zu nöthigen, daß sie die Belagerung aufheben sollten, so liessen sie einen Theilihrer Armee über den Po gehen, und Clastidium, eine kleine Burg, die nicht lange denRömern war unterwürfig gemacht worden,belagern. Marcellus hatte die Nachrichtdavon kaum erhalten, als er an der Spitzeder Reuterey und eines theils der Infanterieden Belagerten so gleich zu Hülfe eilte. DieGallier verliessen Clastidium, eilten ihm entgegen und stellten sich in Schlachtordnung.Sie hielten ihn schon für überwunden, alssie sahen, daß ihm so wenig Infanterie folgte, denn sie fürchteten sich nicht sehr vor seiner M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C. 273 Reuterey. Denn da sie sehr geschickt zuPferde waren, wie das die meisten Gallierd. 530. J. n. E. R. d. 222. J. v. C. G.sind, so sahen sie, daß sie bey dieser Gelegenheit dem Marcellus auch an Anzahl überlegen waren.


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Zu der Zeit, da er zum Consul ernanntwurde, schickten die Gallier Abgesandtennach Rom, welche daselbst Friedensvor

(*)Livius widerspricht dem Plutarch, indem er schonim VIII. B. n. 28. eines M. Claudius Marcellus, als Consuls erwähnt.

272 M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C.schläge thun sollten. Der Senat hatte grossed. 530. J. n. E. R d. 222. J. v. C. G.Lust zum Frieden, allein Marcellus reiztedas Volk wider die Gallier, und brachte eszum Entschlusse, den Krieg fortzusetzen. Diese waren gezwungen, die Waffen zu ergreifen, und machten sich bereit, ihr äussersteszu thun. Sie nahmen von den Gäsatendreyßig tausend Mann in ihren Sold, die siebeständig in Bereitschaft hielten, wenn derFeind kommen sollte. Mit dem Anfangedes Frühlinges brachen die Consuln in dasLand der Insubier ein, sie lagerten sich beyAcerra, einer zwischen dem Po und den Alpen gelegnen Stadt, und belagerten dieselbe.Weil sie sich sogleich der vortheilhaftestenPosten bemächtigt hatten, so konnten dieGallier derselben nicht zu Hülfe kommen.Um sie aber zu nöthigen, daß sie die Belagerung aufheben sollten, so liessen sie einen Theilihrer Armee über den Po gehen, und Clastidium, eine kleine Burg, die nicht lange denRömern war unterwürfig gemacht worden,belagern. Marcellus hatte die Nachrichtdavon kaum erhalten, als er an der Spitzeder Reuterey und eines theils der Infanterieden Belagerten so gleich zu Hülfe eilte. DieGallier verliessen Clastidium, eilten ihm entgegen und stellten sich in Schlachtordnung.Sie hielten ihn schon für überwunden, alssie sahen, daß ihm so wenig Infanterie folgte, denn sie fürchteten sich nicht sehr vor seiner M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C. 273 Reuterey. Denn da sie sehr geschickt zuPferde waren, wie das die meisten Gallierd. 530. J. n. E. R. d. 222. J. v. C. G.sind, so sahen sie, daß sie bey dieser Gelegenheit dem Marcellus auch an Anzahl überlegen waren.


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Sie giengen also mit einer ungestümenHitze und Wut gerade auf ihn los, mit grossen Dräuungen, als wenn sie des Siegesschon völlig versichert gewesen wären. IhrKönig Viridomarus, der auf einem prächtig gezierten Pferde ritt, zog vor seinen Geschwadern voran. Marcellus breitete dieFlügel seiner Reuterey so weit aus, als erkonnte, um zu verhindern, daß er wegenseiner wenigen Völker nicht eingeschlossenwerden möchte, und ließ sie einen weitenRaum einnehmen, damit seine Fronte, indem er sie nach und nach verringerte, derfeindlichen Fronte gleich zu seyn scheinensollten.


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Marcellus, der von diesem Schimmergerührt wurde, lief mit seinen Augen dasganze feindliche Heer durch, und als er sah,daß der König die schönsten Waffen hatte,so glaubte er gewiß, daß es die wären, dieer dem Jupiter gelobt hätte. Er setzte also mit aller Gewalt auf ihn los, und durchstieß mit seiner Lanze den Küraß seines Feindes. Der Stoß, dessen Kraft durch die Geschwindigkeit und den Ungestüm des Pferdes vermehrt worden, war so hart, daß erihn zu Boden warf. Marcellus setzte nocheinmal auf ihn los, brachte ihm den andern und dritten Stoß bey und tödtete ihnalso. Er sprang so gleich vom Pferde, beraubt ihn seiner Waffen, nimmt sie in denArm, und gelobt sie dem Jupiter Feretrius,mit der Bitte, allen seinen Völkern einengleichen Schutz angedeihen zu lassen. DerSieg über den König zog den Sieg überdas ganze feindliche Heer nach sich. DieRömische Reuterey brach mit dem größtenUngestüme auf die feindliche los. Sie thaten im Anfange einigen Widerstand. Al M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C. 275lein nachdem sie umringt, von forne, in derMitten, und von hinten zu angegriffen wurd. 530. J. n. E. R. d. 222 J. v. C G.den, so mußten sie auf allen Seiten weichen.Ein Theil wurde in den Strom gejagt, undder größte Theil mußte über die Klingespringen. Die Gallier in Acerra überliessen den Römern die Stadt, und zogen sichnach Meyland, welches die vornehmsteStadt der Insubier war.


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Marcellus, der von diesem Schimmergerührt wurde, lief mit seinen Augen dasganze feindliche Heer durch, und als er sah,daß der König die schönsten Waffen hatte,so glaubte er gewiß, daß es die wären, dieer dem Jupiter gelobt hätte. Er setzte also mit aller Gewalt auf ihn los, und durchstieß mit seiner Lanze den Küraß seines Feindes. Der Stoß, dessen Kraft durch die Geschwindigkeit und den Ungestüm des Pferdes vermehrt worden, war so hart, daß erihn zu Boden warf. Marcellus setzte nocheinmal auf ihn los, brachte ihm den andern und dritten Stoß bey und tödtete ihnalso. Er sprang so gleich vom Pferde, beraubt ihn seiner Waffen, nimmt sie in denArm, und gelobt sie dem Jupiter Feretrius,mit der Bitte, allen seinen Völkern einengleichen Schutz angedeihen zu lassen. DerSieg über den König zog den Sieg überdas ganze feindliche Heer nach sich. DieRömische Reuterey brach mit dem größtenUngestüme auf die feindliche los. Sie thaten im Anfange einigen Widerstand. Al M. Claud. Marcell. u. Cn. Corn. Scipio Calvus, C. 275lein nachdem sie umringt, von forne, in derMitten, und von hinten zu angegriffen wurd. 530. J. n. E. R. d. 222 J. v. C G.den, so mußten sie auf allen Seiten weichen.Ein Theil wurde in den Strom gejagt, undder größte Theil mußte über die Klingespringen. Die Gallier in Acerra überliessen den Römern die Stadt, und zogen sichnach Meyland, welches die vornehmsteStadt der Insubier war.